Montag, 20. September 2021
Notruf: 112

09.07.2021: Erste Zugübung - TH nach VU - nach Corona durchgeführt

Am Freitag, den 09.07.2021 wurde im Bereich des Gewerbeparkes Neudahn 1 die erste Zugübung nach der langen coronabedingten Zwangspause durchgeführt. Erfreulicherweise nahmen insgesamt 25 motivierte und überwiegend voll geimpfte Feuerwehrangehörige teil.

Angenommen wurde ein Verkehrsunfall im Begegnungsverkehr zweier Fahrzeuge; einer davon mit Anhänger und gefährlicher Ladung. Während sich der Pkw mit zwei Insassen überschlug liefen durch den Zusammenstoß an dem Pkw mit Anhänger dutzende Liter einer unbekannten Flüssigkeit aus. Das ersteintreffende Fahrzeug musste sich zuerst einen Überblick über die große Einsatzstelle verschaffen. Nach Ankunft der weiteren Fahrzeuge wurden zwei Einsatzabschnitte gebildet - Technische Rettung zweier eingeklemmter Personen und Gefahrstoffaustritt aus IBC-Behälter.

Nach Sicherung des Unfallfahrzeuges wurde dieses stabilsiert und die Einklemmung beider Personen mittels hydraulischer Schere und Spreizer beseitigt. Danach wurden beide Personen - eine davon schnell und die andere aufgrund einer vermuteten Wirbelsäulenverletzung schonend - mittels Spineboard aus dem Unfallfahrzeug befreit.

Im Einsatzabschnitt Gefahrstoffaustritt wurde die Einsatzstelle erst großräumig abgesperrt. Atemschutzgeräteträger rüsteten sich parallel mit leichten Chemikalienschutzanzügen aus und schlossen das Leck im IBC-Behälter, sodass keine weitere Flüssigkeit austreten konnte.Gefährliche Dämpfe wurde mittels Hohlstrahlrohren und Wasser niedergeschlagen.

Wir danken den Firmen Autohaus Gazelkowski und Goll&Schreiner Bau bei der Unterstützung bei der Vorbereitung der Übung.

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09.10.2020: Zugübung "Gebäudebrand mit Menschenrettung" in Dahn

Die ersteintreffenden Kräfte fanden ein komplett verrauchtes Teilgeschoss vor, in dem mehrere Personen vermisst waren. An zahlreichen Fenstern in mehreren Etagen des Gebäudekomplexes schrien Mitglieder der Jugendfeuerwehr, die Trainierende mimten, um Hilfe.

Sofort wurde ein Innenangriff unter schwerem Atemschutz in das 2. Obergeschoß des Gebäudes eingeleitet. Die Personen an den Fenstern wurden gleichzeitig über die Drehleiter sowie mehreren Steckleitern und der Schiebeleiter ins Freie gerettet. Anschließend ging ein weiterer Trupp über die Drehleiter in den Innenangriff vor. Durch die Besatzung des Rüstwagens wurde eine umfassende Beleuchtung aufgebaut, die Wasserversorgung wurde durch das Tanklöschfahrzeug hergestellt und das Mehrzweckfahrzeug brachte ein Zelt an die Übungsstelle, in dem sich die Atemschutzgeräteträger nach ihrem schweißtreibenden Einsatz umziehen können.

Im Einsatzleitwagen wurde die Lage mittels Kartenmaterial dargestellt und die weitere Organisation besprochen. Die Kräfte aus Erfweiler unterstützen zusätzlich mit Personal. Im völlig verrauchten Kursraum im 2. Obergeschoß wurden insgesamt vier Personen aufgefunden und ins Freie gebracht. Weiterhin wurden zwei Gasflaschen ins Freie transportiert und anschließend gekühlt.

Wir möchten uns an dieser Stelle ganz herzlich bei Christian Spengler bedanken, dass wir bei laufendem Betrieb eine derart große Übung durchführen durften.

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07.08.2020: Zugübung Forstunfall mit zwei unterschiedlichen Unfallszenarien

Am Freitag, den 7. August 2020 wurde im Rahmen einer Zugübung ein Forstunfall geübt. Angenommen wurde ein Sturmereignis, infolgedessen eine Baumwurzel einen Waldarbeiter verschüttete. An einer weiteren Einsatzstelle wurde simuliert, dass eine Person an einem Holzsammelplatz von mehreren in Bewegung geratenen Baumstämmen eingeklemmt wurde.

Bereits eine Woche zuvor waren im Moosbachtal verschiedenste Punkte angefahren worden, um die Gefahren im Wald nach einem Sturmereignis praxisnahe zu schulen. Ermöglicht und durchgeführt wurde dies durch einen Mitarbeiter des Forstamtes Wasgau, der auch in der aktiven Wehr tätig ist.

Die Feuerwehrangehörigen mussten bei der Zugübung die vom Sturm umgeworfene Baumwurzel sichern und die verschüttete Person retten. Zum Einsatz kamen hierbei die in der Front des Rüstwagen integrierte Seilwinde sowie ein tragbarer Mehrzweckzug. Bei der zweiten Einsatzstelle wurde die verletzte Person nach Sicherung der Baumstämme mittels hydraulischen Rettungsgerät aus seiner Einklemmung befreit. Hierbei kam unter anderem der hydraulische Spreizer zum Einsatz.

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26.04.2019: Gemeinsame Zugübung mehrerer Wehren in Dahn

Die erste Zugübung des Jahres fand in der Jugendherberge Dahn statt. Es wurde angenommen, dass es im Keller zu einem Brand kam, in Folge dessen die Treppenräume verraucht waren. Elf Mitglieder der Jugendfeuerwehr mimten Gäste der Herberge, welche sich noch in den oberen Geschossen befanden.

Die Feuerwehr Bobenthal nahm eine vierteilige Steckleiter auf der Gebäuderückseite vor, die Mannschaft der Feuerwehr Dahn stellte den ersten Angriffstrupp, der unter Atemschutz in den Keller vorging. Weiterhin wurde die Schiebleiter des Dahner Löschgruppenfahrzeugs (LF) vorgenommen. Mit dem Schleifkorb und der Drehleiter wurde eine bewusstlose Person von einem Balkon gerettet, bevor sie auf die andere Gebäudeseite umgesetzt wurde, um unverletzte Personen aus dem Dachgeschoss zu retten. Die Feuerwehr Erfweiler kümmerte sich um die Wasserversorgung und unterstützte bei der Vornahme der Leitern.

Insgesamt kamen vier Atemschutztrupps zum Einsatz, einer davon aus Bobenthal. Die Zusammenarbeit zwischen den drei zusammen übenden Wehren verlief optimal. Bei der direkt vor Ort stattfindenden Nachbesprechung wurde das Vorgehen für alle beteiligten Kräfte erläutert und auf gebäudespezifische Besonderheiten hingewiesen.

Übrigens: Die Dahner Jugendherberge wird gerade mit einer automatischen Brandmeldeanlage ausgestattet, die bei einem Brand automatisch Alarm bei der Integrierten Leitstelle in Landau auslöst. So wird die Zeit zwischen der Entstehung des Brandes und der Meldung bei der Leitstelle im Ernstfall erheblich verkürzt. Außerdem halten die Betreiber der Herberge tagesaktuelle Belegungslisten für die Feuerwehr bereit, was die Evakuierung des Gebäudes deutlich vereinfacht.

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20.07.2018: Zugübung Technische Hilfe

Am vergangenen Freitag, dem 20.07.2018, fand eine Zugübung mit dem Thema Technische Hilfeleistung bei einem Verkehrsunfall statt. Das Übungsszenario bestand aus einem Auffahrunfall eines PKW gegen einen LKW.

Beim Eintreffen der ersten Kräfte stellte sich die Situation wie folgt dar: ein PKW war ungebremst auf einen LKW aufgefahren. Im PKW befanden sich drei Personen, von denen die zwei vorne Sitzenden im Fuß-/Beinbereich eingeklemmt wurden. Die dritte Person auf dem Rücksitz wurde lediglich im PKW eingeschlossen. Eine Person, die mit Arbeiten in der Mulde des LKW beschäftigt war, wurde durch den Aufprall umhergeschleudert und musste medizinisch versorgt werden.

Nachdem der Jugendliche vom Rücksitz des PKW durch eine Seitenscheibe auf ein Rettungsbrett gelagert und der Verletzte aus der Mulde geborgen werden konnte, wurde der LKW durch einen Unterbau aus Rüstholz gesichert. Anschließend wurde der LKW mit zwei Hebekissen (1 bar) angehoben, sodass der PKW mit der Seilwinde des Rüstwagens unter dem LKW herausgezogen werden konnte. Danach wurden mittels hydraulischen Rettungsgerät die Türen des PKW entfernt und mit einem Rettungszylinder der Vorbau gedrückt, um die beiden im Fuß-/Beinbereich eingeklemmten Personen zu befreien.

Die Zugübung war eine sehr gute Gelegenheit, unter realen Bedingungen die an den beiden vorherigen Übungsabenden vermittelten Kenntnisse im Bereich Technische Hilfe zu üben und anzuwenden.

Wir möchten uns auch auf diesem Wege nochmals bei der Firma Hufnagel Abbruch & Erdarbeiten für die Bereitstellung des LKW bedanken.

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Kontakt

Freiwillige Feuerwehr Dahn
An der Feuerwache 1
66994 Dahn

info ... feuerwehr-dahn.de