Dienstag, 21. August 2018
Notruf: 112

20.07.2018: Zugübung Technische Hilfe

Am vergangenen Freitag, dem 20.07.2018, fand eine Zugübung mit dem Thema Technische Hilfeleistung bei einem Verkehrsunfall statt. Das Übungsszenario bestand aus einem Auffahrunfall eines PKW gegen einen LKW.

Beim Eintreffen der ersten Kräfte stellte sich die Situation wie folgt dar: ein PKW war ungebremst auf einen LKW aufgefahren. Im PKW befanden sich drei Personen, von denen die zwei vorne Sitzenden im Fuß-/Beinbereich eingeklemmt wurden. Die dritte Person auf dem Rücksitz wurde lediglich im PKW eingeschlossen. Eine Person, die mit Arbeiten in der Mulde des LKW beschäftigt war, wurde durch den Aufprall umhergeschleudert und musste medizinisch versorgt werden.

Nachdem der Jugendliche vom Rücksitz des PKW durch eine Seitenscheibe auf ein Rettungsbrett gelagert und der Verletzte aus der Mulde geborgen werden konnte, wurde der LKW durch einen Unterbau aus Rüstholz gesichert. Anschließend wurde der LKW mit zwei Hebekissen (1 bar) angehoben, sodass der PKW mit der Seilwinde des Rüstwagens unter dem LKW herausgezogen werden konnte. Danach wurden mittels hydraulischen Rettungsgerät die Türen des PKW entfernt und mit einem Rettungszylinder der Vorbau gedrückt, um die beiden im Fuß-/Beinbereich eingeklemmten Personen zu befreien.

Die Zugübung war eine sehr gute Gelegenheit, unter realen Bedingungen die an den beiden vorherigen Übungsabenden vermittelten Kenntnisse im Bereich Technische Hilfe zu üben und anzuwenden.

Wir möchten uns auch auf diesem Wege nochmals bei der Firma Hufnagel Abbruch & Erdarbeiten für die Bereitstellung des LKW bedanken.

Drucken E-Mail

13.04.2018: Erste Zugübung "Brand" durchgeführt

Bei der Firma SLS in Dahn-Reichenbach wurde am Freitagabend, den 13.04.2018, die erste Zugübung des Jahres durchgeführt. Angenommen wurde eine Verpuffung in dem Fabrikgebäude, infolgedessen sich anschließend ein Feuer entwickelte. Mehrere Arbeiter wurden zudem als vermisst gemeldet.

Die ersteintreffenden Kräfte konnten nach der Erkundung und dem Vorgehen des ersten Angriffstrupps zwei Personen aus dem Gebäude retten. Weitere Angriffstrupps retteten in der Folge weitere drei vermissten Personen.

Zeitgleich wurde von den nachrückenden Kräften ein verschütterter Arbeiter aus einer Grube geborgen. Hierbei kamen ein Spineboard inkl. Gurtspinne, die Schleifkorbtrage, ein Dreibein sowie das sogenannte Rollgliss zum Einsatz.

Kurz vor Ende der Übung wurde ein Atemschutznotfall simuliert. Ein herabstürzendes Gebäudeteil verletzte einen unter Atemschutz vorgehenden Feuerwehrmann derart, dass er sich nicht von alleine retten konnte. Der eingesetzte Sicherheitstrupp stellte eine ausreichende Versorgung mit Atemluft sicher und rettete den Feuerwehrmann auf einer Schleifkorbtrage.

Nach der Übung wurde der Übungsablauf chronologisch dargestellt sowie positive wie negative Aspekte der Übung angesprochen.

Einen großen Dank gilt der Firma SLS, die ihr Gebäude als Übungsobjekt zur Verfügung gestellt hatten, der Feuerwehr Ruppertsweiler, die als Verletztendarsteller gedient haben, sowie allen Beteiligten, die die Übung ermöglicht haben.

Drucken E-Mail

13.10.2017: Forstunfall im Wald bei Dahn geübt

Am Freitagabend, den 13.10.2017, organisierte die Feuerwehr Dahn in Zusammenarbeit mit dem Forstamt Wasgau eine Alarmübung zum Thema "Forstunfall".

Angenommen wurde ein schwerer Forstunfall, bei welchem insgesamt 3 Verletzte, zwei davon eingeklemmt, zu befreien und zu versorgen waren. Damit die Übung realitätsnah abläuft wurde dies auch die alljährliche Rettungsübung des Forstamt Wasgau.

Von den mitwirkenden Forstwirten wurde zu Beginn der Notruf abgesetzt und der anzufahrende Rettungspunktim Wald genannt. Fiktiv wurden hierbei vom Leitstellendisponenten alle erforderlichen Informationen für die Rettungskräfte abgefragt. Hiernach wurden alle benötigten Rettungsfahrzeuge alarmiert und an die Einsatzstelle entsendet. An dem angegebenen Rettungspunkt stand ein Forstwirt bereit, um die anrückenden Kräfte den weiteren Anfahrtsweg mitzuteilen.

Um an den genauen Unfallort weitestgehend ohne Lotse anfahren zu können, wurde von Seiten des Forstes der Anfahrtsweg mit leuchtroten Pfeilen an allen Weggabelungen markiert. Dadurch war eine zügige Anfahrt ohne Verzögerungen sicher gestellt. Die Großfahrzeuge fuhren vorerst einen Bereitstellungsraum an bis klar war, ob die Anfahrt auf den Waldwegen direkt bis zu Einsatzstelle möglich war.

Ersteintreffendes Fahrzeug war der Kdow des Wehrleiters. Umgehend wurde die Einsatzstelle erkundet und der Forstwirt vor Ort hinsichtlich des Unfallhergangs und der zu befreienden Personen befragt. Noch während der Erkundung traf auch der Rettungswagen (RTW) vom DRK Ortsverein Dahn ein.

Die Anfahrt der Großfahrzeuge in den Wald war glücklicherweise möglich. Bei der Erkundung, die unter erschwerten Bedingungen (in Dunkelheit, an einem Steilhang) durchgeführt wurde, stellte sich am Ende folgende Lage dar:

Ein Forstwirt war zwischen einer Rückemaschine und einem Baum eingeklemmt (lebensgefährlich verletzt). Ein Weiterer wurde unter einer starken Fichte eingeklemmt (keine Lebenszeichen mehr). Der dritte Mitarbeiter lag mit einer Beinfraktur ca. 30 Meter unterhalb vom Weg im Steilhang und wurde von einem Arbeitskollegen betreut.

Nach und nach trafen auch die restlichen Feuerwehrfahrzeuge - RW, LF 16/12, MZF3 und ELW1 - an der Einsatzstelle ein ein. Nach Sichtung der Verletzen durch den Rettungsdienst musste zuerst die Person zwischen Rückemaschine und Baum befreit werden. Die Maßnahmen zur Befreiung wurden parallel zur Erstversorgung durch den Rettungsdienst eingeleitet. Der Eingeklemmte wurde mit der Seilwinde des Rüstwagens befreit. Der Verletze im Hang wurde vom Rettungsdienst erstversorgt und mittels Schleifkorbtrage sowie Rollgliss auf den Weg verbracht und zum RTW getragen.

Für den Eingeklemmten unter dem Baum kam leider jede Hilfe zu spät - er war vermutlich sofort nach dem Aufprall seinen schweren Verletzungen erlegen. Aufgrund der nicht mehr mit dem Leben zu vereinbarenden Verletzungen dieser Person hatte die Rettung und Befreiung der anderen beiden Verletzten Priorität. Der "Leichnam" der dritten Person wurde nach der Rettung der zwei anderen Personen mit Hebekissen und Greifzug geborgen.

Insgesamt waren an der Übung 27 Einsatzkräfte und 5 Forstwirte des Forstamt Wasgau beteiligt.

Ein besonderer Dank geht an die Forstwirte, die bei der Vorbereitung tatkräftig geholfen haben, und das Forstamt Wasgau, die diese realitätsnahe Übung ermöglicht haben. Ein weiterer Dank geht an den DRK Ortsverein Dahn für die Teilnahme und Mitwirkung bei der Planung und Durchführung der Übung.

Drucken E-Mail

23.06.2017: Zugübung in Kindergarten St. Franziskus in Dahn

Die vierte Zugübung im laufenden Ausbildungsjahr fand am Kindergarten St. Franziskus statt.

Nachdem bereits im Frühjahr die Erzieherinnen über das Verhalten im Brandfall aufgeklärt wurden, wurden vor der Übung, an der auch 26 Kinder teilnahmen, die Kinder über die Brandgefahren und Fluchtwege im Kindergarten informiert, außerdem wurde ihnen die Funktion eines Rauchmelders vorgeführt. Während die Kinder nun in ihren Gruppen spielten, wurden Teile des Gebäudes, darunter der komplette Flurbereich zwischen den Gruppen, vernebelt. Als dann die hauseigenen Rauchmelder anschlugen und festgestellt wurde, dass ein Verlassen des Gebäudes über die Eingänge und Flure nicht mehr möglich war, verließen die anwesenden Erzieherinnen mit den Kinder vorbildlich, ruhig und umsichtig über die Fenster das Gebäude und begaben sich zum festgelegten Sammelplatz, während die Kita-Leiterin über Notruf die Feuerwehr verständigte.

Bei Ankunft an der Einsatzstelle waren die Kinder außerhalb des Gefahrenbereichs betreut und eine Erzieherin wies den Einsatzleiter in die Lage ein. Es wurde angenommen, dass insgesamt noch drei Personen im Gebäude vermisst wurden. Diese wurden durch mit Wärmebildkamera ausgerüstete Atemschutztrupps im Kindergarten gesucht. Aufgrund der Größe des Gebäudes musste eine große Schlauchreserve vorgehalten und auch genutzt werden. Trotzdem gelang es, zeitnah die Vermissten zu lokalisieren und aus dem Gebäude ins Freie zu verbringen. Mittels eines Lüfters wurde das Gebäude belüftet. Parallel dazu trugen Trupps im Außenbereich des Kindergartens einen „Löschangriff“ vor, bei welchem die Kinder spritzen durften und die willkommene Abkühlung bei hochsommerlichen Temperaturen genießen konnten.

Die Feuerwehr Dahn bedankt sich bei den Erzieherinnen und den Kindern der Kindertagesstätte St. Franziskus, dass sie so zahlreich an der Übung teilnahmen und den Einsatzkräften eine realistische Übung ermöglichten. Auch den Atemschutztrupps, die bei der Hitze Höchstleistungen erbrachten, gebührt ein Dankeschön. Nicht unerwähnt bleiben sollte, dass viele Feuerwehrleute bei der Übung an ihre frühere „Wirkungsstätte“ zurückkehrten und die Erzieherinnen somit den Großteil der Einsatzkräfte persönlich aus früheren Zeiten kannten. Und die Kinder waren natürlich glücklich, Besuch von „echten“ Feuerwehrfrauen und -männern zu bekommen.

An der Übung nahmen 27 Feuerwehrangehörige mit 6 Fahrzeugen teil.

Drucken E-Mail

02.06.2017: Zugübung Brand

Die dritte Zugübung im laufenden Ausbildungsjahr fand wieder im Themengebiet Brandbekämpfung statt. Angenommen wurde der Brand einer Schlosserei im Industriegebiet Dahn-Reichenbach. Den eintreffenden Einsatzkräften der Wehren Dahn und Erfweiler wurde von anwesenden Mitarbeitern mitgeteilt, dass es bei Schweißarbeiten in der Halle zu einem Brand gekommen sei, mehrere Personen würden noch vermisst. Mit insgesamt drei Trupps unter schwerem Atemschutz (Pressluftatmer) wurde das Gebäude nach den Vermissten durchsucht, die gerettet wurden. Der angenommene Brand wurde gelöscht und die gefährdeten Geräte (Schweißgeräte, Sauerstoff- und Acetylenflaschen) aus dem Gebäude verbracht und gekühlt.

Die Feuerwehr Dahn bedankt sich bei der Schlosserei Michael Breitsch, http://schlosserei-breitsch.de, für die Zurverfügungstellung des Übungsobjekts und die Unterstützung beim Aufbau der Übung.

Drucken E-Mail

Kontakt

Freiwillige Feuerwehr Dahn
An der Feuerwache 1
66994 Dahn

info ... feuerwehr-dahn.de