+++ Bildernachlese zur Zugübung der Feuerwehren Erfweiler und Dahn zusammen mit seinen jeweiligen Jugendfeuerwehren +++
Am vergangenen Freitagabend wurde die alljährliche Zugübung zusammen mit den Mitgliedern der Jugendfeuerwehr durchgeführt. Als Übungsobjekt diente das Haus des Gastes in Dahn. Aufgrund der umfassenden Größe des "Brandobjektes" wurden durch den Einsatzleiter mehrere Abschnitte gebildet.
Der Einsatzabschnitt "Menschenrettung" wurde im Bereich des Kellergeschoßes gebildet, da dort nach einer Verpuffung im Rahmen von Sanierungsarbeiten drei Personen vermisst waren. Atemschutzgeräteträger hatten bei dieser Übung die Möglichkeit, die jährliche Pflicht-Einsatzübung zu absolvieren. Drei Angriffstrupps gingen in das verrauchte Geschoß vor und suchten mit einer Wärmebildkamera nach den vermissten Personen. In verschiedenen Bereichen des geräumigen Technikraumes konnten nacheinander alle Personen gefunden und ins Freie gerettet werden.
Im Einsatzabschnitt "Personenrettung mit DLK" wurden zwei Personen aus dem 1. Obergeschoß des Gebäudes gerettet. Nachdem die Drehleiter in Stellung gebracht wurde konnte eine gehfähige Person und eine Person im Rollstuhl mit der neu angeschafften Rollstuhlrampe gerettet und zu Boden verbracht werden. Jugendliche der Jugendfeuerwehr unterstützten bei den Maßnahmen.
Im Einsatzabschnitt "Brandbekämpfung" durften die Jugendlichen sowohl im Außenangriff als auch im Innenangriff mit Atemschutz-Attrappen ihr Können beweisen. Es wurden sowohl mehrere C-Strahlrohre, der Werfer des Tanklöschfahrzeugs als auch ein mobiler Werfer zur Brandbekämpfung eingesetzt. Im auf dem Parkplatz aufgebauten Einsatzleitwagen wurde die Funkkommunikation gesteuert und eine Lagekarte geführt.
Nach der Übung und dem Wiederaufrüsten der Fahrzeuge im Feuerwehrhaus wurde gemeinsam mit den begeisterten Jugendlichen gegrillt.
+++ Bildernachlese zum Tag der offenen Tür 2025 - neue DLK 23/12 offiziell an Verbandsgemeinde übergeben +++
Am Sonntag, den 25.05.2025, fand der alljährliche Tag der offenen Tür im Feuerwehrhaus Dahn statt. Höhepunkt war gleich zu Beginn des Festes die feierliche Übergabe der im Dezember 2024 ausgelieferten Drehleiter mit Korb (DLK 23/12). Nach den Grußworten der politischen Vertreter wurde von allen Beteiligten eine Testfahrt im Korb der Drehleiter unternommen. Hierbei wurde durch den Vertreter des Aufbauherstellers Rosenbauer aus Karlsruhe der symbolische Schlüssel an den Verbandsbürgermeister Holger Zwick und den Wehrführer der Feuerwehr Dahn, Thomas Schmitz, übergeben. Danach wurde eine Drehleitertorte, angefertigt von einer Feuerwehrkameradin, angeschnitten und verzehrt. Die Besucherinnen und Besucher wurden durch das Küchenteam der Feuerwehr insbesondere mit dem traditionellen Rollbraten vom Holzkohlegrill mit Bratkartoffeln versorgt. Doch auch Bratwurst, Steak, Currywurst und Flammkuchen erfreuten sich den ganzen Tag über großer Beliebtheit. Gegen Nachmittag wurde auch die Kuchenbar rege aufgesucht.
Nach der Mittagszeit demonstrierten die Jugendlichen der Jugendfeuerwehr Dahn im Rahmen einer Schauübung das Vorgehen bei einem Gebäudebrand. Als Objekt diente die feuerwehreigene Grillhütte auf dem Gelände. Ein Trupp ging mit ausrangierten "Pressluftatmern" in die Grillhütte vor und rettete ein Person aus dem Brandrauch. Auch eine Gasflasche wurde ins Freie verbracht und gekühlt. Anschließend wurde der Brand mit mehreren C-Rohren durch die anderen Trupps gelöscht.
In zwei kleineren Schauübungen der aktiven Wehr wurden die neuen Einsatzmöglichkeiten der neuen DLK 23/12 vorgeführt. Bei der ersten Vorführung wurden die Möglichkeiten der Sicherung von Feuerwehrangehörigen gezeigt, die im Brandfall auf einem Dach stehend erforderliche Arbeiten erledigen können. Während der gesicherte Angehörige bspw. die Dachhaut eines Brandobjektes öffnete nahm der im Korb befindliche Feuerwehrangehörige Löscharbeiten vor. In der zweiten Vorführung wurde die Rettung eines Rollstuhlfahrers von einem Dach vorgeführt. Die dafür verwendete Rollstuhlrampe ist eine neue Rettungsmöglichkeit mit dem 5-Personen-Rettungskorb.
Die kleinen Besucher des Feuerwehrfestes konnten sich auf der Zufahrtsstraße als Feuerwehrfrau/-mann versuchen und ein "Feuer" in einer Hausattrappe löschen. Hierzu standen mehrere kleine D-Strahlrohre zur Verfügung, wie sie im Einsatzdienst insbesondere bei Waldbränden zum Einsatz kommen. Die Jugendfeuerwehr Dahn betreute die Löschvorgänge und verkaufte in ihrem Jugendraum Popcorn. Im Schulungsraum des Feuerwehrhauses konnten sich Besucher zudem über das aktuelle Einsatzgeschehen sowie historische Bilder der Feuerwehr Dahn in Form einer Diashow informieren.
Die Mitglieder des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr Dahn bedanken sich ausdrücklich bei allen Besucherinnnen und Besuchern für Ihren Besuch - insbesondere für die aufgrund einem Realeinsatz geschuldeten und in Kauf genommene Wartezeiten an den Essensständen. Ein Dank gilt auch den fleißigen Helferinnen/Helfern, die zu einem gelungenen Feuerwehfest beigetragen haben.
+++ Berufsfeuerwehrtag 2026 der Jugendfeuerwehr Dahn +++
Am 12. und 13. September 2026 hieß es für die Jugendfeuerwehr Dahn wieder: 24 Stunden Feuerwehr! Insgesamt 19 Jugendliche bezogen gemeinsam mit zeitweise bis zu 17 Betreuerinnen und Betreuern das Feuerwehrhaus und erlebten ein abwechslungsreiches Wochenende ganz im Stil des Berufsfeuerwehralltages.
Nach der Begrüßung, der Einteilung der Schlafplätze und einem gemeinsamen Fahrzeugcheck ging es auch schon los, der erste Einsatz stand auf dem Programm.
Kurz nach 11 Uhr wurden die Jugendlichen über ihre Funkmeldeempfänger zu einem Mülleimerbrand alarmiert.
Neben den zahlreichen Einsatzübungen stand auch das Thema Erste Hilfe auf dem Programm. Durch zwei Kameraden der aktiven Wehr, im Hauptberuf Notarzt bzw. Notfallsanitäter, erhielten die Jugendlichen eine praxisnahe Erste-Hilfe-Ausbildung. Dabei wurden wichtige Grundlagen vermittelt und verschiedene Notfallsituationen gemeinsam durchgesprochen und praktisch geübt. So konnten die Jugendlichen ihr Wissen auffrischen und lernten, wie sie im Ernstfall schnell und richtig handeln können.
Im Laufe des Berufsfeuerwehrtages erwarteten die Jugendlichen insgesamt 14 Einsatzlagen. Dabei war von klassischen Brandeinsätzen über verschiedene Hilfeleistungseinsätze alles dabei. Neben mehreren Kleinbränden wurden auch größere Schadenslagen wie Realfeuer, Gebäudebrände oder ein Kaminbrand abgearbeitet. Doch nicht jeder Alarm führte zu einem Brand. Auch zu einer Tierrettung, Gefahrstofflage, Ölspur, Baustellenunfall und weiteren Hilfeleistungseinsätzen rückten die Jugendlichen aus. Dabei konnten sie ihr erlerntes Wissen praktisch anwenden und bei jeder Einsatzlage aufs Neue Teamwork, Einsatzbereitschaft und Feuerwehrhandwerk unter Beweis stellen. Doch auch außerhalb der Einsätze kam der Spaß nicht zu kurz. Zwischen den Alarmierungen blieb Zeit für gemeinsame Mahlzeiten, Freizeit und das Zusammensein im Feuerwehrhaus. Nach dem letzten Einsatz am Abend ging es für die Jugendlichen zur Nachtruhe, zumindest theoretisch, denn es bestand enormer Gesprächsbedarf über das bisher Erlebte. Bereits am frühen Morgen ertönten wieder die Meldeempfänger. Nach einem Gebäudebrand am frühen Morgen folgten am Vormittag weitere Einsatzübungen, bevor der Berufsfeuerwehrtag mit einem gemeinsamen Grillen seinen Abschluss fand.
Ein besonderer Höhepunkt des Berufsfeuerwehrtages war am Sonntag der simulierte Waldbrand, der gleichzeitig als Schauübung für die Eltern durchgeführt wurde. Die Jugendlichen mussten dabei die Brandbekämpfung einleiten und die Einsatzstelle gemeinsam abarbeiten. Vor den Augen ihrer Angehörigen konnten sie zeigen, was sie in den vergangenen Monaten gelernt haben und wie wichtig Teamwork, Kommunikation und ein strukturiertes Vorgehen bei einem Feuerwehreinsatz sind.
Ein herzliches Dankeschön geht an alle Betreuerinnen und Betreuer, Helferinnen und Helfer sowie an alle, die bei der Vorbereitung und Durchführung unterstützt haben. Ohne euch wäre ein solcher Berufsfeuerwehrtag nicht möglich!
+++ Alarmübung in Niederschlettenbach - MANV-Lage zusammen mit dem Rettungsdienst abgearbeitet - 106 Einsatzkräfte an Übung beteiligt +++
Am Samstag, den 08.03.2025 wurde eine von Rettungsdienst und Feuerwehr gemeinsam geplante Alarmübung durchgeführt. Das Übungsszenario sah vor, dass mehrere Personen unter Baumstämmen eingeklemmt und verletzt waren. Zusätzlich entfernten sich mehrere Personen unter Schock fußläufig von der Unglücksstelle und mussten gesucht werden.
Um 11:33 Uhr wurde die Rettungskette durch den abgesetzten Notruf vom Rettungspunkt 6913-755 in Gang gesetzt. Die ersteintreffenden Kräfte mussten zwischen Rettungspunkt und Einsatzstelle mehrere querliegende Bäume vom Waldweg entfernen, um zu den Verletzten zu gelangen. Während der ersteintreffende Rettungswagen des Rettungsdienstes eine Vielzahl von Verletzten sichtete, verhinderten die ersteintreffenden Feuerwehrkräfte ein weiteres Abrutschen der losen Baumstämme. Dies geschah unter Zuhilfenahme von Spanngurten, Rüstholz und Bandschlingen.
Nachdem weitere Rettungsmittel eingetroffen waren wurden die Einsatzabschnitte Technische Rettung, Verletztentransport, Personensuche und Bereitstellungsraum gebildet. Für die Aufstellung der Rettungsdienstfahrzeuge musste die nahegelegene L490 voll gesperrt werden, da der Wanderparkplatz am Rettungspunkt als Behandlungsplatz für die aus dem Wald transportierten Verletzten benutzt werden musste.
Die von den behandelnden Rettungsdienstkräften priorisierten Verletzen wurden entsprechend ihrer Kategorisierung aus dem Steilhang geborgen. Hierzu wurden sie teils mit Spineboard oder Schaufeltrage in eine Schleifkorbtrage umgelagert. In der Trage wurden sie dann am Rollgliss gesichert zur Verletztensammelstelle auf dem Waldweg getragen. Dort wurden sie von der Leitenden Notärztin (LNA) weiterbehandelt und entsprechend der Priorisierung vom Organisatorischen Leiter (OrgL) mit dem Kleinalarmfahrzeug (KLAF) den Waldweg hinab zum Behandlungsplatz transportiert. Die Rettungskräfte behandelten im Rahmen des Massenanfalls von Verletzten (MANV) elf Patienten.
Die Schnelleinsatzgruppe Versorgung (SEG-V) des Landkreises Südwestpfalz versorgte die Teilnehmer im Anschluss mit Essen und Trinken. Großübungen wie diese zeigen, wie wichtig das Zusammenspiel verschiedener Organisationen im Einsatzfall ist, um das gemeinsame Einsatzziel zu erreichen. Im Nachgang der Alarmübung werden die Kritikpunkte mehrerer Beobachter ausgewertet und den Teilnehmenden zur Verfügung gestellt.
Teilgenommen an der Alarmübung haben neben den Feuerwehren Niederschlettenbach, Erlenbach bei Dahn, Busenberg, Bobenthal, Bundenthal und Dahn auch die SEG´en Versorgung, Betreuung und Sanität des Landkreises Südwestpfalz, die Sanitätsbereitschaft des DRK Ortsvereins Dahn, die Rettungshundestaffel VII (Südliche Weinstraße), die Auszubildenden der DRK Rettungsdienst Südpfalz GmbH und die Drohnenstaffel des ASB Kreisverbands Südpfalz. Insgesamt beteiligten sich an Übung 106 Einsatzkräfte mit 32 Fahrzeugen.
+++ 5.000 qm Waldfläche brennen auf dem Braunsberg nahe Fischbach bei Dahn - Vier Tanklöschfahrzeuge fahren Pendelverkehr - 91 Einsatzkräfte mit 25 Fahrzeugen bis 4 Uhr im Einsatz +++
Datum: Freitag, 11.09.2026
Alarmzeit: 19:17 Uhr
Einsatzdauer: 08h 30min
Einsatzkräfte: 28
Fahrzeuge: ELW 1, TLF 16/45, MZF 3, MTF, KLAF
Sonstige: MLF Fischbach, MZF 2 Fischbach, KLF Ludwigswinkel, TSF-W Schönau, TSF Hirschthal, KLF Rumbach, Waldbrand-TLF Pirmasens, TLF Rodalben, TLF Lemberg, FW Ruppertsweiler, SEG-V/B LK Südwestpfalz, Forstamt Wasgau, THW Hauenstein, Polizei Dahn
