Nahezu 30 Jahre wurde der beim Bau 1996 im Feuerwehrhaus eingebaute Parkettboden im Schulungsraum stark beansprucht. Jedes Jahr finden mehrere Lehrgänge in diesem Raum statt und auch die Feuerwehreinheit Dahn nutzt den Schulungsraum nahezu jede Woche.
Leider war das Parkett aber nicht mehr abschleifbar und es musste ein Ersatzboden gefunden werden. Fündig wurden die Feuerwehrangehörigen in Zusammenarbeit mit der Verbandsgemeindeverwaltung in einem Vinylboden in Eichenoptik. An einem Samstag entfernten fleißige Helfer den gesamten Parkettboden in Eigenleistung. Eine Fachfirma übernahm die professionelle Verlegung. Das Ergebnis spricht für sich und hält hoffentlich für die nächsten 30 Jahre.
Ein Defekt am Rolltor des HLF 10 machte eine Ersatzbeschaffung notwendig. Nachdem die Verbandsgemeindeverwaltung Angebote eingeholt hatte fiel die Entscheidung für ein elektrisches Rolltor der Firma Hörmann.
Dieses öffnet und schließt sich in weniger als 10 Sekunden und ist Innen wie Außen mit einer Ampel ausgestattet. Diese signalisieren dem Maschinisten, ob das Tor bereits vollständig geöffnet oder geschlossen ist. In den nächsten Jahren sollen - sofern die finanziellen Rahmenbedingen der Verbandsgemeinde es zulassen - die Rolltore der Großfahrzeuge sukzessive umgerüstet werden.
Vom 14. bis 17. Mai 2026 verbrachte die Jugendfeuerwehr Dahn ihr diesjähriges Zeltlager über das lange Wochenende um Christi Himmelfahrt in Wernersberg. Auch wenn das Wetter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern mit viel Regen und kühlen Temperaturen alles andere als optimale Bedingungen bescherte, tat dies der Stimmung während des gesamten Wochenendes keinen Abbruch.
Unter dem Motto „Crafting“ waren beim diesjährigen Zeltlager Geschicklichkeit, Kreativität, handwerkliche Fähigkeiten und Teamarbeit gefragt. In einem Wettbewerb traten die Jugendlichen in drei Teams über die gesamte Dauer des Zeltlagers gegeneinander an. Jeden Tag mussten die Teams verschiedene Herausforderungen meistern. So galt es unter anderem, ein Feuer zu entzünden, Pfeil und Bogen herzustellen sowie Wasser über eine bestimmte Strecke zu transportieren. Zusätzlich konnten durch kleinere, sportliche Wettkämpfe weitere Bonuspunkte gesammelt werden. Dabei standen nicht nur der Wettbewerbsgedanke, sondern insbesondere Teamgeist, Kommunikation und gemeinsames Problemlösen im Vordergrund.
Bereits am ersten Lagertag wurde traditionell die Zeltlagerfahne gestaltet, ein Fahnenmast errichtet und anschließend die selbst gestaltete Lagerflagge feierlich gehisst. Ein weiteres Highlight war die Nachtwanderung, die aufgrund des feuchten Wetters mit Fackeln begleitet werden konnte und für die typische Zeltlageratmosphäre sorgte. Darüber hinaus hatten die Jugendlichen die Möglichkeit, die Jugendflamme der Stufe 1 abzulegen und dabei ihr feuerwehrtechnisches Wissen unter Beweis zu stellen. Für Abwechslung zum Lageralltag sorgte außerdem ein Besuch im Landauer Freizeitbad La Ola.
Nach dem gemeinsamen Abbau des Lagers am Sonntag machte die Gruppe auf dem Heimweg noch einen Zwischenstopp beim Feuerwehrfest in Annweiler. Anschließend wurden die Zeltlagerausrüstung gereinigt, aufgeräumt und wieder verstaut, bevor das diesjährige Zeltlager offiziell beendet wurde.
Die Finanzierung des Zeltlagers erfolgte vollständig aus Mitteln des Förderkreises der Freiwilligen Feuerwehr Dahn e.V. Durch diese Unterstützung kann die Teilnahme am Zeltlager für alle Jugendlichen kostenfrei angeboten werden und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Förderung der Jugendarbeit der Dahner Feuerwehreinheit. Zudem durften wir uns über die private Spende eines 8-Personen-Zeltes erfreuen, welches uns für die jährlich stattfindenden Zeltlager überlassen wurde. Hierfür bedanken wir uns auch auf diesem Wege herzlich.
Am Samstagmorgen führte eine Gruppe der Feuerwehr Dahn eine Sonderausbildung zum Thema Eisrettung durch. Zu Beginn erfolgte eine theoretische Einweisung in die besonderen Gefahren von Eisflächen sowie in die taktischen Grundsätze der Eisrettung. Darüber hinaus wurden die eingesetzte persönliche Schutzausrüstung und die vorgesehenen Rettungstechniken erläutert. Im Anschluss absolvierten die Einsatzkräfte eine Gewöhnungsübung auf der Eisfläche. Dabei wurde die Fortbewegung unter möglichst gleichmäßiger Lastverteilung trainiert. Hierzu nutzten die Einsatzkräfte ein Steckleiterteil und bewegten sich mithilfe von Bauklammern des Rüstwagens liegend über das Eis.
Für Einsätze im Zusammenhang mit kalten Gewässern werden auf dem Rüstwagen neben Rettungswesten auch spezielle Überlebensanzüge mitgeführt. Diese bieten einen hohen Schutz vor Unterkühlung und Nässe, schränken jedoch die Beweglichkeit der Einsatzkräfte ein und erfordern entsprechende Gewöhnung. Nach Abschluss der vorbereitenden Maßnahmen wurde ein Übungsszenario dargestellt, bei dem mehrere Kinder unerlaubt eine Eisfläche betreten hatten. In der Gewässermitte war eine Person eingebrochen und nicht mehr in der Lage, sich selbst zu befreien.
Eine Einsatzkraft näherte sich der Einbruchstelle und rettete die verunfallte Person mithilfe eines Schleifkorbs aus dem Eis. Anschließend wurden sowohl die gerettete Person als auch die Einsatzkraft durch die am Ufer eingesetzten Kräfte mittels Sicherungsleine zurück an den Gewässerrand gezogen.
Abschließend weisen wir darauf hin, dass diese Übung unter kontrollierten Bedingungen durchgeführt und die Eisdecke im Vorfeld überprüft wurde. Unter den aktuellen Witterungsbedingungen ist die Eisstärke in der Regel nicht ausreichend, um Gewässer gefahrlos zu betreten. Die eingesetzten Kräfte waren mit spezieller Schutzausrüstung ausgestattet und zusätzlich vom Ufer aus gesichert. Die Feuerwehr warnt ausdrücklich davor, zugefrorene Gewässer zu betreten.
Am Samstagabend, den 15.11.2025 fand im Dorfgemeinschaftshaus Busenberg das jährlich stattfindende Verbandsgemeindefeuerwehrfest statt. Zu Beginn des Festes richteten Wehrleiter Jürgen Germann, Verbandsbürgermeister Holger Zwick, Landrätin Dr. Susanne Ganster und Ortsbürgermeister Christof Müller Grußworte an die ca. 210 anwesenden Feuerwehrangehörigen. Im Anschluss nahmen die politischen Amtsträger die Ernennungen, Beförderungen und Ehrungen von zahlreichen Feuerwehrangehörigen vor.
Von der Feuerwehreinheit Dahn wurden folgende Personen neu zum Feuerwehrdienst verpflichtet:
Henry Burkhart
Dominik Matulla
Luca Schwarz
Henry Burkhart
Dominik Matulla
Luca Schwarz
Zum Feuerwehrmann wurden befördert:
Henry Burkhart
Alexander Breitsch
Dominik Matulla
Luca Schwarz
Henry Burkhart
Alexander Breitsch
Dominik Matulla
Luca Schwarz
Zur Hauptfeuerwehrfrau / zum Hauptfeuerwehrmann wurden befördert:
Jakob Breitsch
Fabienne Burkhart
Jannik Kühnel
Sebastian Liesberg
Annkatrin Ziegler
Jakob Breitsch
Fabienne Burkhart
Jannik Kühnel
Sebastian Liesberg
Annkatrin Ziegler
Zum Oberlöschmeister wurde befördert:
Christian Hens
Christian Hens
Mit dem silbernen Feuerwehr-Ehrenabzeichen des Landes Rheinland-Pfalz für 25 Jahre Feuerwehrdienst wurde geehrt:
Thomas Schmitz
Thomas Schmitz
Mit dem goldenen Feuerwehr-Ehrenabzeichen mit Eichenlaub des Landes Rheinland-Pfalz für 45 Jahre Feuerwehrdienst wurden geehrt:
Jürgen Keller
Karsten Schreiner
Jürgen Keller
Karsten Schreiner
Für 50 Jahre aktiven Feuerwehrdienst wurde geehrt:
Dieter Schmitz
Dieter Schmitz
Zudem wurden Alexander Link als Jugendwart unserer Jugendfeuerwehr und Jonas Zimmer als sein Stellvertreter ernannt. Zum Leiter der neu gegründeten Drohneneinheit wurde Sebastian Hoock ernannt. Die Drohne wurde im Sommer durch die VR Bank Südliche Weinstraße-Wasgau gestiftet und wird nach zahlreichen Ausbildungseinheiten noch dieses Jahr in Betrieb gehen. Unsere Angehörige Nadine Germann und ihr Vierbeiner Juva wurden mit dem Ehrenpreis für einen erfolgreichen Einsatz ausgezeichnet, nachdem beide bei einer Personensuche die Gesuchte auffinden und retten konnten.
- 11.10.2025: Zweiter Lehrgang für das Arbeiten in absturzgefährdeten Bereichen in diesem Jahr erfolgreich abgeschlossen
- 12.09.2025: Neue Hoodies für die Dahner Jugendfeuerwehr dank der erneuten Unterstützung durch die Stiftung Südwestpfalz
- 05.09.2025: Mini-Einsatzübungen an zwei Ausbildungsabenden trainiert
- 07.06.2025: Lehrgang für das Arbeiten in absturzgefährdeten Bereichen erfolgreich abgeschlossen